Ákos BURG (*1987)
POLAROID REANIMATED


Transformationen eines fotografischen Verfahrens
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Polaroid-Fotografie präsentiert der Fotograf Ákos Burg eine Werkserie, die den Entstehungsprozess des Sofortbildes neu interpretiert und ihn in einen zeitgenössischen künstlerischen Kontext überführt. Die technischen Prinzipien der Polaroidfotografie werden dabei aus ihrem ursprünglichen fotografischen Zusammenhang gelöst und auf eine malerische und bildhauerische Ebene übertragen. Chemie, Druck, Transformation und Materialität werden zu den zentralen Werkzeugen einer Praxis, die das fotografische Bild nicht als Endpunkt, sondern als Ausgangspunkt versteht. Entstanden ist die Werkserie im kontinuierlichen Austausch mit dem Maler Lorenz Estermann, dessen gedankliche Impulse, kritischen Diskussionen und die Schaffung eines offenen künstlerischen Resonanzraums wesentliche Voraussetzungen für die Entwicklung dieser Arbeiten bildeten. So entstanden Werke, die zwischen Fotografie, Malerei und Objekt oszillieren und den historischen Bildentstehungsprozess des Polaroids als zeitgenössische Form weiterdenken.


Ausstellungseröffnung: Mittwoch 1. Juli 2026 um 18.30 Uhr
Der Künstler ist anwesend.
Ausstellungsdauer: 1. Juli bis 9. Juli 2026






 
 
 
 
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